Für den heutigen Sonntag beschließen wir, ganz früh aufzustehen, wir wollen die morgendliche Stimmung an den Teichen aufsaugen und schauen, wie die Natur langsam erwacht. Also stehen wir kurz vor sechs auf. Faszinierend zu sehen, wie nach und nach alles erwacht. Oder schon erwacht ist.
Am Samstag genießen wir noch den freitagabendlichen Auswärts-Sieg bei Lautern. Nicht nur ein seltener Auswärts-Sieg am Abend, sondern auch ein Sieg zu einer so unfassbar wichtigen Zeit, ein Sieg, der überlebenswichtig werden könnte auf dem Weg zum Klassenerhalt in Liga 2. So fällt es natürlich i-wie noch leichter, so früh aufzustehen. Ein wunderschöner Start in den Tag.
Das Licht, der aufsteigende leichte Nebel, die ruhig und majestätisch dahinschwimmenden Schwäne. Später die immer weiter erwachenden Natur, der Morgen hat ganz ganz viele faszinierende Facetten.
Der Höckerschwan ist der in Deutschland am häufigsten vorkommende Schwan. Er brütet an Gewässern aller Art und zeigt sich relativ unanfällig Störungen gegenüber. Viele mitteleuropäische Populationen stammen von Park- und Ziervögeln, die ab dem 16. Jahrhundert gehalten wurden. Im Brutgebiet ist er oft Menschen oder anderen Schwänen gegenüber aggressiv, wenn man ihm zu nahe kommt. Sein auffälligstes Merkmal ist der große, schwarze Stirnhöcker oberhalb des Schnabels. NABU
Die Kanadagans ist eine der wenigen Neozoen, die sich in Deutschland sehr erfolgreich eingebürgert haben. Ursprünglich ist sie im Norden Amerikas beheimatet. Mittlerweile ist sie bei uns nach der Graugans die zweithäufigste Art. Die bei uns größte Gans ist im Flug und auf dem Boden sehr ruffreudig. Sie wurde wohl – zum Teil versehentlich, teils vorsätzlich – in die Freiheit entlassen und vergrößert ihre Zahl kontinuierlich. NABU
Ob der Haubentaucher schon so richtig wach ist?
Der größte und wohl bekannteste unserer heimischen Lappentaucher ist der Haubentaucher. Mit dem langen Hals und der aufgestellten Haube ist er eine elegante Erscheinung auf unseren Gewässern. Da er ungeniert auf der offenen Wasserfläche herumschwimmt und nicht sonderlich scheu ist, können wir ihn oft und gut beobachten. Haubentaucher bleiben immer öfter das ganze Jahr über hier. NABU
Zwischen Schilf und leichtem Nebel sucht sich das Blässhuhn seinen Weg.
Auf allen Süßgewässern ruft das Blässhuhn uns sein lautes „tück“ entgegen. Besonders im Frühjahr zur Balzzeit macht es durch heftige Revierkämpfe auf sich aufmerksam. Der schwarze Wasservogel mit der auffälligen Blässe und den langen Zehen gehört zu den Rallen und ist somit näher mit Kranichen verwandt als mit Hühnern. NABU
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Auf der Beliebtheitsskala von uns Menschen rangieren Eichhörnchen ganz oben. Dazu tragen sicher ihre koboldhafte Gestalt mit fingerartigen Zehen an den kurzen Vorderbeinen, ihre tollkühnen Kletterkünste und das Männchenmachen ebenso bei, wie ihre scheinbar pausenlose Geschäftigkeit und mancherorts das futterzahme Verhalten an Spazierwegen.
Der mit 20 Zentimetern knapp körperlange, buschige und behaarte Schwanz ermöglicht ihnen ein Leben auf Bäumen, er fungiert als Balance-, Steuer- und Ruderhilfe. Daneben hat der Schwanz Aufgaben in der Kommunikation mit Artgenossen – und bei der Thermoregulation, denn er kann ein zusammengerollt liegendes Hörnchen komplett bedecken. Diese Eigenschaft findet im lateinischen Artnamen „Sciurus“ Ausdruck, was so viel bedeutet wie „der sich mit dem Schwanz beschattende“. Große Sprünge macht man natürlich nicht allein mit dem Schwanz. Kräftige Hinterbeine und scharfe Krallen sind ebenfalls nötig. Letztere gewähren auch den Halt für das Klettern kopfabwärts, einer Fähigkeit, die Eichhörnchen mit dem Jahresvogel Kleiber teilen. NABU
Mönchsgrasmücke? Zilpzalp?
Fitis und Zilpzalp sehen sich sehr ähnlich. Beide besitzen eine gräulich-braungrüne Oberseite und einen hellen Brust- und Bauchbereich. Jedoch hat der Fitis einen deutlicheren Augenstreif, eine hellere Bein- und Schnabelfärbung sowie einen klareren Übergang zwischen der gelblichen Brut und dem weißlichen Bauch. Die Merkmale können jedoch variabel sein. NABU
Viele Tiere sind von dem großen Specht abhängig, sie belegen die gezimmerten Baumhöhlen als „Nachmieter“. Doch der Schwarzspecht kann nur da vorkommen, wo große Waldflächen noch zusammenhängen und Bäume alt werden dürfen. Hier kann man das laute Trommeln des eleganten Vogels noch hören. In Deutschland brüten etwa 50.000 Schwarzspecht-Paare, vor allem in Mittelgebirgsregionen fühlt er sich heimisch.
Der etwa krähengroße Specht ist durch seine Größe und seine Färbung unverwechselbar. Er besitzt ein komplett schwarzes Gefieder und einen hellen, meißelförmigen Schnabel. Die Geschlechter unterscheiden sich durch ihren Scheitel, der beim Männchen komplett rot ist, während beim Weibchen nur der hintere Teil rot gefärbt ist. NABU
Und dann ist da noch der Graureiher, der sich konsequent und ausdauernd, aber letztlich erfolglos an der Rotfeder abarbeitet, zumindest war – während wir ihn beobachteten – kein Fortschritt zu erkennen.
Der Graureiher ist die häufigste Reiherart in Mitteleuropa. Man kann ihn in verschiedenen Lebensräumen antreffen, am häufigsten sieht man ihn wahrscheinlich aber in Flachwasserzonen von Seen oder auf Wiesen seiner Beute auflauern. Seine typische Flugsilhouette kann man vor allem durch den eingezogenen Kopf vom Kranich und vom Storch unterscheiden. Ein auffälliges Merkmal auf dem sonst überwiegend grauen und weißen Gefieder sind die leicht verlängerten schwarzen Scheitelfedern. NABU



















