Rieselfelder Braunschweig – 08. März 2026

Am Internationalen Frauentag unterwegs in den Rieselfeldern. Hier ist immer was los.

Die Störche sind bereits da und liefern sich einen lebhaften (Paarungs-)tanz.

Mit einer Körperlänge von bis zu 91 cm ist der Graureiher die größte einheimische Reiherart. Die langbeinigen und langhalsigen Tiere haben eine graue Oberseite und sind an Kopf und Hals weiß gefärbt. Charakteristisch ist ein breiter schwarzer Streifen, der vom Auge bis zur Spitze einer langen Kopfhaube reicht. Der Ruf ist ein heiseres, oft lang gezogenes „kräiik“. Die Nahrung des Graureihers besteht vor allem aus Großinsekten, Mäusen, Amphibien und Fischen. Quelle

Früher war der Silberreiher eine Ausnahmeerscheinung in Deutschland. Seit einigen Jahrzehnten nimmt die Zahl der Beobachtungen deutlich zu. So ist er mittlerweile ein regelmäßger Wintergast und Durchzügler und sogar ein seltener Brutvogel hierzulande. Dieser große und schlanke Reiher ähnelt mit seinem komplett weißen Gefieder am ehesten dem Seidenreiher, der aber deutlich kleiner ist und sich auch durch seine langen Schmuckfedern im Nacken vom Silberreiher unterscheidet. NABU

Dieser Winzling mit den überdimensional langen Schwanzfedern besitzt ein sehr lebhaftes Wesen und turnt häufig an Ästen herum. Der Schwanz ist dabei eine willkommene Balancierhilfe. Der Körper wirkt teilweise fast kugelrund. Die Schwanzmeise lebt in Wäldern mit viel Unterholz und gebüschreichen Parks und Gärten. Außerhalb der Brutzeit trifft man sie eigentlich immer in Trupps aus mehreren Tieren an. Im Winter ziehen Vögel aus nördlichen Regionen teilweise nach Deutschland. NABU

Die Kanadagans ist eine der wenigen Neozoen, die sich in Deutschland sehr erfolgreich eingebürgert haben. Ursprünglich ist sie im Norden Amerikas beheimatet. Mittlerweile ist sie bei uns nach der Graugans die zweithäufigste Art. Die bei uns größte Gans ist im Flug und auf dem Boden sehr ruffreudig. Sie wurde wohl – zum Teil versehentlich, teils vorsätzlich – in die Freiheit entlassen und vergrößert ihre Zahl kontinuierlich. NABU

In Deutschland ist die Erdkröte flächendeckend vorhanden. In ganz Mittel- und Nordeuropa, sogar bis über den nördlichen Polarkreis ist dieser ruhige Geselle anzutreffen. Die große Zahl an Erdkröten resultiert vornehmlich aus ihrer Anspruchslosigkeit.

Die gemeine Kröte hat es schon nicht leicht: Mit ihrem mit warzigen Hautdrüsen übersäten Körper und den hervortretenden, meist kupferfarbenen Augen galt der Lurch bis ins Mittelalter hinein als das hässlichste Tier der Schöpfung. Als feuchtliebendes Schattenwesen von recht plumper Gestalt, betrachtete man die Erdkröte als guten Zusatz für Hexensalben und die Volksmedizin.

Dabei hat Bufo bufo, wie die Erdkröte wissenschaftlich heißt, das Zeug zum wahren Herrscher unter den Kröten. Sie ist nicht nur die größte europäische Krötenart, sondern neben dem Grasfrosch auch das häufigste Amphib. In Deutschland ist die Erdkröte flächendeckend vorhanden. In ganz Mittel- und Nordeuropa, sogar bis über den nördlichen Polarkreis, sowie in Nordwestafrika ist dieser ruhige Geselle anzutreffen. Er lebt auf Meeresspiegel-Niveau ebenso wie im Hochgebirge. NABU

Dieser Eintrag wurde in Wandern veröffentlicht.

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