Mittags verabreden wir uns noch auf eine Mittagsrunde über den Dom- und St.Magnifriedhof. Ein schöner Platz zum Innehalten, zum kurzzeitigen Runterkommen. Danach geht es auf Dienstreise gen Dresden.
Die Balz der Ringeltauben begleitet unsere Mittagspause.
Die großen Ringeltauben hat vermutlich jeder schon zu Gesicht bekommen. Sie fühlen sich an fast jedem Standort wohl und sind in Städten, Dörfern, Wäldern und Gärten zu Hause. Für den etwas geübten Taubenbeobachter lassen sie sich recht schnell bestimmen. Sie sind deutlich größer als Straßentauben und charakteristisch gezeichnet. NABU
Und fünf Stunden später bin ich in Dresden. Dienstreise mit meinem Kollegen Constantin. Eigentlich habe ich den Fotoapparat mit, um die Mandarinente zu fotografieren. So jedenfalls meine Hoffnung. Gesehen hatte ich die bunten Vögel ein Jahr vorher hier. Aber . wie es so ist – keine Mandarinenten. Aber dafür setzen sich paar Schwalben recht fotogen in Szene.
Es sind – zumindest kommen wir nach einigem Abwägen doch eher zu dem Schluss – die Uferschwalben. Jetzt bin ich kein Orni und logisch nicht sicher in der Entscheidung. Aber sind das Mehlschwalben?
Die kleinste europäische Schwalbenart ist eine der Ersten, wenn es darum geht, neue Lebensräume an Steilhängen zu besiedeln. Sie sucht sich bewusst vegetationsfreie Bereiche an Steilwänden, um ihre bis zu 70 Zentimeter langen Bruthöhlen in die Wand zu graben – eine Leistung, die für einen nicht mal sperlingsgroßen Vogel enorm erscheint. Zur Brutzeit kann man sie dann dabei beobachten, wie sie die Brutröhren anfliegt, um die am vorderen Rand sitzenden Jungvögel zu füttern. NABU
Und dann ist da noch die kleine Bachstelze, die offenbar Hunger hat:-)








