RIDDAGSHÄUSER TEICHE – 10. Mai 2026 –

Endlich erfolgreich auf der Suche nach dem Entennachwuchs. Die hatten sich alle recht gut versteckt. Auch heute. Schon fast auf dem Heimweg zog eine Entenmama meine Aufmerksamkeit auf sich. Und siehe da:-)

Mit dabei auch noch Nachwuchs bei den Wacholderdrosseln.

Bachstelze und Hausspatz (Haussperling) sonnen sich um die Wette.

Die kleine schwarz-weiße Bachstelze mit dem wippenden Schwanz begegnet uns bei fast jedem Ausflug ins Grüne. Wo ein Gewässer in der Nähe ist, ist die Bachstelze nicht weit. Aber wichtiger noch sind ihr ausreichend dichtes Gebüsch oder andere versteckte Orte für ihr Nest. Manche können sich sogar an einem Nest mit Bachstelzennachwuchs am Haus erfreuen. Bachstelzen sind in ganz Deutschland verbreitet. NABU

Als typischer Kulturfolger lebt der Haussperling, im Volksmund auch Spatz genannt, schon lange in direkter Nachbarschaft mit den Menschen. Kein Wunder also, dass er vielfach Eingang in Geschichten und Sprichwörter gefunden hat. Dabei hatte der kleine Sperling, der so unschuldig vom Dach herunterruft, nicht immer ein gutes Image. Wer sich fragt, woher Redensarten wie „Dreckspatz“ und „Spatzen unterm Hut haben“ kommen, sollte sich mit der Vergangenheit des Spatzen beschäftigen. NABU

Wenig später kreuzt der Kleiber meinen Weg.

Hoch und runter klettert der blau-orange Kleiber den Baum, kein Wunder, dass er auch Spechtmeise genannt wurde. Abwärts schafft er es sogar kopfüber, was ihm kein anderer Vogel nachmachen kann. Der kleine Singvogel ist mit seiner Färbung unverwechselbar, man kann ihn überall da entdecken, wo einige ältere Laubbäume stehen. Hier zieht der Kleiber seinen Nachwuchs groß und verklebt zum Schutz der Jungvögel sogar teilweise den Eingang seiner Nisthöhle. NABU

Und dann wie geschrieben schon fast auf dem Heimweg der Entennachwuchs.

Das Quaken der Stockente ist uns wohl das Vertrauteste beim Besuch am Ententeich. Im Frühling freuen wir uns, wenn die ersten flauschigen Küken das Gewässer erobern. Früher wurde sie Wildente genannt. Da die Bezeichnung jedoch sehr ungenau ist, hat man sich auf Stockente geeinigt. Der Name kommt daher, dass sie ihre Nester gerne auf auf den Stock gesetzten Weiden, Knicks und Röhrichten baut. NABU

Der Nachwuchs der Stockente bleibt immer in absoluter Ufernähe.

Die Wacholderdrossel hat ebenfalls Nachwuchs. Und der ist hungrig.

Wacholderdrosseln fressen Insekten, Würmer und Schnecken, aber auch die namensgebenden Wacholderbeeren. Dadurch bekommt ihr Fleisch angeblich einen leicht bitteren Geschmack, weshalb die Vögel in Deutschland gerne verzehrt wurden. Aber auch heute noch schießen Jäger in Südeuropa zahlreiche Wacholderdrosseln, die vor allem wegen ihrer Größe beliebt sind. In Deutschland sind sie überwiegend im Westen und Süden regelmäßige Brutvögel. NABU

Zum Abschluss noch der Graureiher.

Der Graureiher ist die häufigste Reiherart in Mitteleuropa. Man kann ihn in verschiedenen Lebensräumen antreffen, am häufigsten sieht man ihn wahrscheinlich aber in Flachwasserzonen von Seen oder auf Wiesen seiner Beute auflauern. Seine typische Flugsilhouette kann man vor allem durch den eingezogenen Kopf vom Kranich und vom Storch unterscheiden. Ein auffälliges Merkmal auf dem sonst überwiegend grauen und weißen Gefieder sind die leicht verlängerten schwarzen Scheitelfedern. NABU

Dieser Eintrag wurde in Wandern veröffentlicht.

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