Drei Tage später wollen wir schauen, ob die kleinen Schwanenküken schon schwimmen. Zudem hat Rocky von den Lämmern am Haus Entenfang berichtet und da sind wir natürlich auch neugierig.
Von den sechs Eiern sind vier ausgebrütet. Es bleibt zu hoffen, dass sie alle über das Babyalter hinauskommen, der Fuchs beißt da gern mal zu und auch Hechte haben Appetit.
Die Schwanenküken sind zwar vom ersten Tag an schwimmfähig, aber sie bleiben zunächst bei der Schwanenmama. Es dauert aber in diesem Falle keine drei Tage, bis sich die Familie auf das Wasser begibt. Die Küken schwimmen munter drauf los, immer eng bei der Mama. Papa Schwan immer in der Nähe und höchst wachsam und gern mal am Fauchen, gerade wenn irgendwelche Hunde wieder zu nahe kommen.
Wir laufen weiter zum Haus Entenfang, Oster- bzw. Pfingstlämmer schauen. Und wir kommen zu einem nahezu perfekten Zeitpunkt: das Lamm kämpft noch ordentlich mit der Standfestigkeit, die Nabelschnur ist noch dran und auch bei der Mama sieht man deutlichst, dass die Geburt erst wenige Augenblicke her ist. Noch kümmert sich die Mama nur um das Neugeborene, lässt es säugen, leckt es trocken. Gar nicht so einfach, die Orientierung fällt dem kleinen Lamm noch sichtbar schwer.
Als wir sehen, dass sich die Mama auch wieder um das Erstgeborene kümmert, wird uns wohl ums Herz. Die ersten Stunden, soviel habe ich gehört, sind schon nicht einfach und sowas wie Kreißsaal und Geburtshilfe gibt’s bei Schafen halt nicht.
Das scheint genau bei dieser Schafsmama das Problem zu sein. Eindeutig bereit zu gebären will es aber nicht so gelingen, zudem kommt auch immer wieder das Erstgeborene und will säugen. Eine herzzerreißende Situation.
Ein paar Schafe sind schon auf der Welt und fangen uns mit ihrem Charme natürlich sofort ein. Herzallerliebst.















