Das RV-Fit-WE ist so gefüllt, dass ein Besuch von Bine keinen Sinn macht, aber wiederum so wenig, dass ich einen Ausflug ins eine Stunde entfernte Wisentgehege Springe auf die Liste setze.
Entdeckung des Tages ist das winzige, bezaubernde Sommergoldhähnchen.
Wie auch das Wintergoldhähnchen gehört das Sommergoldhähnchen zu den kleinsten Vögeln Europas. Es ist etwa 9 Zentimeter lang und wiegt nur zwischen vier und sechseinhalb Gramm. Es hat eine Flügelspannweite von 13 bis 16 Zentimetern. […}
Sommergoldhähnchen leben in Nadel- und Mischwäldern sowie in Parks. Sie sind nicht so sehr an Nadelwälder gebunden wie die Wintergoldhähnchen, halten sich aber auch gerne in Baumwipfeln auf. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Südwest- und Mitteleuropa sowie die Gebirge Nordafrikas und Kleinasiens. Von weiten Teilen Deutschlands und aus Polen ziehen die Brutvögel im Oktober nach Südfrankreich, Spanien oder Nordafrika und kehren im April wieder zurück in ihre Brutgebiete.
Sommergoldhähnchen fressen Insekten und Insektenlarven sowie Spinnen.
Die Brutzeit dauert von Mitte April bis Ende Juli. Die Nester sind tief und dick mit Moos gepolstert. Sie werden meistens an der Unterseite eines Astes befestigt. Das Gelege besteht aus sieben bis elf Eiern. Bebrütet werden sie 14–17 Tage. Etwa drei Wochen nach dem Schlüpfen verlassen die Jungen das Nest. Quelle
Seeadler gehören zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas, im Westen der Paläarktis sind nur Mönchsgeier (Aegypius monachus), Bartgeier (Gypaetus barbatus) und Gänsegeier (Gyps fulvus) größer.
Im Sitzen sind Seeadler selbst auf große Entfernung meist durch ihre Größe, den etwas eckig wirkenden, sehr kräftigen und fast bulligen Körper, den sehr kräftigen und langen Hals, die großen Fänge und die sehr kräftigen Beine erkennbar. Das Gefieder erwachsener Seeadler ist überwiegend braun. Kopf, Hals, obere Brust und oberer Rücken sind gelblich-ockerfarben aufgehellt. Der weiße Stoß ist kurz und keilförmig. Die Fänge sind im Vergleich zu anderen Greifvögeln sehr groß und kräftig und wie die Wachshaut hellgelb. Die Iris der Augen ist ebenfalls hellgelb. Die Beine sind anders als beim Steinadler (Aquila chrysaetos) nicht bis zu den Zehen befiedert. Quelle
Der Wisent oder Europäische Bison (Bos bonasus; häufig auch Bison bonasus) ist eine europäische Rinderart (Bovini). Wisente kamen bis in das frühe Mittelalter in den Urwäldern von West-, Zentral- und Südosteuropa vor. Ihr Lebensraum sind gemäßigte Laub-, Nadel- und Mischwälder mit großen Offenlandflächen. Wisente sind Herdentiere, dem Lebensraum entsprechend aber nur in kleinen Gruppen anzutreffen. Typische Herden umfassen 12 bis 20 Tiere und bestehen aus Kühen und Jungtieren. Geschlechtsreife Bullen halten sich nur während der Brunftzeit bei den Herden auf. Der äußerlich ähnliche Amerikanische Bison (Bos bison) ist mit dem Wisent nicht unmittelbar enger verwandt, allerdings uneingeschränkt kreuzbar. Quelle
Wildkatze: Das dichte und im Winter lange Fell ist grau mit gelblichem Unterton und einer eher verwaschenen, oftmals kaum sichtbaren Tigerzeichnung beim erwachsenen Tier. Junge Wildkatzen weisen dagegen eine sehr viel kontrastreichere Zeichnung auf. Markant ist der buschige Schwanz mit 2-3 dunklen Ringen und einem auffällig stumpfen, dunklen Ende. Von der Stirn ziehen sich dunkle Streifen zwischen den Ohren bis in den Nacken. In der Rückenmitte verläuft der Aalstrich, eine dunkle Linie.
Wildkatzen leben vor allem in strukturreichen Laub- und Mischwäldern mit Lichtungen und Waldwiesen, die es in vielen Mittelgebirgsregionen in Deutschland noch gibt. Von dort wandern die überwiegend nachtaktiven Tiere entlang versteckreicher Hecken, Wegränder und Ufer von Fließgewässern auch bis in die offene Kulturlandschaft. Hier werden Brachen und Grünlandflächen als ergiebige Jagdhabitate, aber auch benachbarte Waldlebensräume aufgesucht. Ausschlaggebend für die Nutzung offener Lebensräume ist ein ausreichendes Angebot deckungsbietender Strukturen. Auch artenreiche Halboffenlandschaften, die in unserer Kulturlandschaft leider kaum noch existieren, bieten Lebensräume für Wildkatzen. Quelle
Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist ein knapp metergroßer Schreitvogel mit überwiegend schwarzem Gefieder (Unterseite weiß). Er lebt zurückgezogen in alten, unberührten, feuchten Laub- und Mischwäldern, insbesondere in Altbeständen von Eichen, Kiefern und Rotbuchen, in Gebirgstälern auch in Hangwäldern mit Fichte und Buche.
Seine Nahrung sucht er in Teichen, Altwassern und anderen Flachgewässern, an Bächen, Flüssen, auf feuchten Weiden und in Sümpfen, wobei er auch längere Nahrungsflüge von mehreren Kilometern unternimmt.
Die Horste werden meist auf alten Bäumen errichtet (im Elbsandsteingebirge auch Felsbruten). Der Legebeginn erfolgt ab Mitte April.
Der Schwarzstorch überwintert in Afrika, der Abzug beginnt im September, die Rückkunft ist Ende April/Anfang Mai. Quelle
Die Schellente (Bucephala clangula) ist ein Höhlenbrüter, der in der Alten Welt bevorzugt die verlassenen Bruthöhlen des Schwarzspechts (Dryocopus martius) nutzt, während er in Nordamerika oft in ehemaligen Nestern des Helmspechts (Dryocopus pileatus) brütet.
Die Wahl des Nistplatzes erfolgt meist in Gewässernähe, in Höhen zwischen 1,3 und 13 Metern. Neben Spechthöhlen nutzt die Schellente gelegentlich auch Felsspalten, Gebäudenischen, sogar Kamine und in Ausnahmefällen Kaninchenbauten. Besonders gerne nimmt sie künstliche Nistkästen an.
Die Küken sind Nestflüchter: Kaum geschlüpft, werden sie durch intensive Rufe des Weibchens zum Sprung aus der Höhle animiert. Quelle
Der Blaue Pfau (Pavo cristatus) ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae). Er gehört zur Ordnung der Hühnervögel und ist neben dem Fasan und dem Haushuhn einer der bekanntesten Vertreter dieser Vogelgruppe.
Aufgrund ihres auffälligen Aussehens gelten vor allem die Männchen als die ältesten Ziervögel. Bereits in den Sagen der griechischen Antike wurden sie erwähnt. Auch am Hofe von König Salomon gab es den Pfau.[1] Als standorttreue Vögel werden die ursprünglich in Indien und Sri Lanka beheimateten Tiere heute weltweit als Haustiere gehalten. […]
Die Schleppe der Männchen besteht aus sehr stark verlängerten, ein bis eineinhalb Meter langen Oberschwanzdeckfedern. Diese können zu einem fächerförmigen Rad aufgestellt werden. Die plastisch leuchtende Federzeichnung von großen, blau irisierenden „Augen“ dient der Abschreckung von Fressfeinden, die diese als Augen von großen Säugetieren interpretieren sollen. Wenn dies nicht genügt, um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen, versetzt der Hahn die gefächerten Schwanzfedern in eine laut rasselnde Bewegung. Der eigentliche Schwanz ist mit etwa 40 bis 45 cm viel kürzer. Er ist braun und besteht aus mehrstufig angeordneten Steuerfedern.
Das Schimmern der Federstrahlen wird durch eine feine kristallähnliche Struktur erreicht, die gitterförmig aufgebaut ist. Diese umgibt die Federenden und ist so angeordnet, dass sie Licht, ähnlich schillernden Seifenblasen oder Ölflecken auf Wasserpfützen, in unterschiedlichen Winkeln reflektiert. Die Strukturen bestehen aus Melanin und Keratin. Quelle
Die Wachtel (Coturnix coturnix) ist ein ungefähr starengroßer, im Verborgenen lebender Vogel, der in fast ganz Europa, dem westlichen Teil Asiens und einem großen Teil Afrikas vorkommt. In Europa ist sie der kleinste Hühnervogel. Während der weit vernehmbare sogenannte Wachtelschlag gelegentlich zu hören ist, sind die unauffälligen Vögel nur selten zu sehen. Sie sind während der Fortpflanzungszeit vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv. Zum Höhepunkt der Balz sind sie auch gelegentlich während des Tages zu vernehmen. Wachteln sind Bodenvögel und brüten in trockenen Wiesen, Ackerland, Steppen und lichtem Buschland. Wegen ihrer „Bodenständigkeit“ gelten Wachteln, auch in der Kunst, als Sinnbild der Demut. Quelle














